Cremant

Neue Maßstäbe bei der Sektbereitung "Württemberg Crémant"
 
Sekt mit klarer Herkunft
Ein großer Sekt sollte stets eine klare Herkunft haben. Mit "Crémant" gibt es eine neue Bezeichnung, die es dem Kenner erleichtert, einen hochwertigen Sekt zu erkennen.

Mit unserem neuen Produkt, einem Württemberg Crémant Riesling - Sekt Brut, setzen wir bei der Sektherstellung neue Maßstäbe.

Über das spezielle Herstellungsverfahren der Ganztraubenpressung entsteht ein Sektgrundwein von besonderer Fruchtigkeit und Finesse. Durch einen geringeren Trubanteil im Most werden verstärkt primäre Geruchsaromen bei der 1. Gärung entfaltet. Der geringe Anteil an oxidierbaren Phenolen hält den Sekt länger frisch, elegant und füllig. Dies sind optimale Voraussetzungen für eine lange Lagerfähigkeit. Lassen sie sich von diesem edlen Tropfen überzeugen.
 
     
Begriff "Württemberg Crémant"
Der Begriff Crémant darf nur unter folgenden Voraussetzungen eingesetzt werden: 

  • Zweite alkoholische Gärung in der Flasche
  • Ganztraubenpressung, wobei aus 150 kg Trauben nicht mehr als 100 l Wein gewonnen werden darf
  • Das Erzeugnis muss mindestens neun Monate lang ununterbrochen in demselben Betrieb auf seiner Hefe gelagert haben
  • Die Trennung von der Hefe muss durch Degorgieren erfolgen
  • Der Zuckergehalt muss weniger als 50 g/l betragen

Wir möchten Ihnen kurz den Werdegang eines Sektes nach dem klassischen Flaschengärverfahren vorstellen.

  1. Der für die Sektherstellung ausgewählte, filtrierte Sektgrundwein wird nach Zusatz von Zucker und Hefe in Sektflaschen abgefüllt. Diese Flaschen werden noch nicht mit dem endgültigen Naturkork, sondern nur mit einem Kronkork verschlossen

  2. Nun beginnt die 2. Gärung des Sektgrundweines. Innerhalb von ca. 2 Monaten bei 17° C vergärt der zugegebene Zucker restlos zu Alkohol und gleichzeitig wird Kohlensäure, also das "Mousseux" gebildet. Die Kohlensäure, die in der Flasche Druck aufbaut und nicht entweichen kann, verbindet sich mit dem Wein. Ein feinperliger Sekt entsteht.
         
  3. Nach der Gärung lagert der Sekt 9 - 15 Monate auf der Hefe. Während dieses "Hefelagers" reift der Sekt zu seiner vollen Harmonie. Durch die Hefezellwände erfolgt eine Abgabe von Substanzen (Hefeautolyse), die den Sektgeschmack positiv beeinflussen. Deshalb ist ein längerer Hefekontakt vorteilhaft.
         
  4. Nach Ablauf dieser Zeit werden die Flaschen in sogenannte Rüttelpulte gesteckt und 4 Wochen lang täglich von Hand nach einem bestimmten Schema bewegt. Dadurch wird die Hefe zunächst aufgewirbelt, also gerüttelt und gleichzeitig vom Flaschenrand abgelöst. Beim Rütteln wird die Flasche langsam vom waagrechten in den senkrechten Zustand gebracht, so daß sich die Hefe im Flaschenhals sammelt. Eine Endlagerung (Reifung) auf Spitzstoß, also auf dem Flaschenkopf, bildet traditionell den Abschluß.
         
  5. Vor dem Enthefen werden die Flaschenhälse in einer Kältesohle tiefgekühlt. Schon nach kurzer Zeit ist das Hefedepot im Flaschenhals fest zusammengefroren.
         
  6. Beim Enthefen (auch Degorgieren genannt) entfernt man den Kronkork. Durch den vorhandenen Druck schießt der Eispfropfen mit der gefrorenen Hefe aus der Flasche. Der dadurch entstandene Leerraum wird mit der sogenannten "Dosage" aufgefüllt. Diese Dosage besteht aus Wein, dem je nach gewünschter Geschmacksrichtung, eine bestimmte Menge Zucker zugesetzt worden ist.
         
  7. Nun wird die Flasche mit einem Naturkorken verschlossen und anschließend mit einer sogenannten Agraffe verdrahtet.
         
  8. Nach erfolgter Ausstattung (Etikett, Kapsel) und erfolgreicher Prüfung durch eine Kommission der Qualitätsweinprüfung ist der Sekt verkaufsbereit.

 Wie Sie sehen, ist die Herstellung von Sekt nach der Methode der klassischen Flaschengärung eine arbeits- und zeitaufwendige Angelegenheit. Doch wir meinen, dass  sich dieser Aufwand lohnt, um Ihnen dadurch Spitzenprodukte von hoher Qualität zu präsentieren. 

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